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Sexuelle Störungen bei der endokrinen Pathologie

Die funktionelle Störungen der hypothalamo-hypophysär-gonaden Achse oder anderer endokrinen Systeme führen zur Produktionsminderung von Androgenen oder zu Anzahlvergrößerung ihrer Antagonisten (Östrogene, Hydrokortison und anderes), was auf alle Phasen des kopulativen Zyklus in einer negativen Weise wirkt.

Unter den Erkrankungen, die zu den sexuellen Funktionsstörungen führen, unterscheidet man am meisten die Funktionsstörungen der Hirnanhangdrüse (Sheehan-Syndrom, Simmonds-Krankheit, Hyper-Pituitarismus, Akromegalie, hormonproduzierende Geschwülste); Funktionsstörungen von Nebennieren (Cushing-Krankheit, Cushing-Syndrom, Addison-Krankheit); Erkrankungen von Schilddrüse, Zuckerkrankheit. Leberzirrhose führt auch zur Inhaltserhöhung von endogenen Östrogenen. Die Einnahme von Östrogenen zu therapeutischen Zwecken, insbesondere im Bezug auf den Krebs der Vorsteherdrüse, ruft auch sexuelle Störungen hervor.

Eine endokrinologische Untersuchung wird in demselben Umfang wie bei anderen sexuellen Störungen durchgeführt. Bei dem Verdacht auf die Störung der Hypophyse wird außerdem der Zustand von Augenhintergrund untersucht, die Gesichtsfelder werden bestimmt, eine röntgenologische und tomographische Untersuchung im Bereich von sella turcica.

Die Therapie der sexuellen Geschlechtsstörungen von somatischer Genese ist in Rahmen einer vielseitigen Komplextherapie der Erkrankung durchzuführen, die eine sexuelle Störung hervorgerufen hat. Auf dem Hintergrund der Kupierung von Symptomen der Haupterkrankung werden dabei die Therapiemethoden angeschlossen, die eine spezifische Wirkung auf diese oder jene Phasen des Geschlechtszyklus machen und die abhängig von ihrer Störungsstufe ausgewählt werden.